Worst-Case? Verband erwägt Rücktritt von Heim-WM
Die Teilnahme Russlands an der Weltmeisterschaft in Deutschland wird zum Politikum, der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) zieht gar den Worst-Case in Betracht. "Ich möchte keine Schwarzmalerei betreiben, ich möchte auch nicht die WM in Frage stellen", sagte der Vorstandsvorsitzende Frank H. Lutz bei MagentaTV: "Aber natürlich müssen wir uns als DEB mit der Option beschäftigen, dass wir diese WM zurückgeben." Lutz führte finanzielle Gründe an. "Denn in ein wirtschaftliches Risiko, dass wir nicht mehr stemmen können, können wir uns nicht begeben. Ich glaube, dass wir eine Lösung finden werden, da bin ich sehr optimistisch." Ob die WM im kommenden Mai in Düsseldorf, Mannheim und Gelsenkirchen stattfinden wird, könne er "heute nicht 100-prozentig sagen".
Sollte Russland, das durch das CAS-Urteil am Freitag ab sofort wieder an Turnieren des Weltverbands IIHF teilnehmen darf, in Deutschland an den Start gehen, "kommen ganz neue Kosten auf uns zu, gerade Sicherheitsthemen, die eine ganz andere Relevanz bekommen", sagte Lutz: "Das wird Gegenstand der Diskussionen sein müssen, sowohl mit der deutschen Politik als auch mit der IIHF, was es auch finanziell für die beteiligten Parteien bedeutet."
Verletzter Polizist nach Randale bei Regionalliga-Spiel
Nach einem Spiel der Fußball-Regionalliga Südwest im Kasseler Auestadion ist es zu Ausschreitungen gekommen. Die Polizei nahm zehn Menschen vorläufig fest, ein Beamter wurde verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden, wie das Polizeipräsidium Nordhessen mitteilte. Zuvor hatte Hessen Kassel die Partie gegen die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz durch ein spätes Gegentor mit 0:1 verloren
Der Polizei zufolge versuchten nach Spielende mehrere Dutzend Heimfans in den Gästeblock einzudringen. Die Einsatzkräfte schritten ein, um Gewalt zwischen den beiden Fanlagern zu verhindern. Dabei wurde ein Polizeibeamter verletzt. Zehn Verdächtige wurden wegen Landfriedensbruchs vorläufig festgenommen. Die Polizei wertet nach eigenen Angaben auch Bild- und Videomaterial aus und prüft weitere Straftatbestände.
Ballack ärgert sich über Bayern-Bosse
Der ehemalige Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack hält als Berater von Lennart Karl die Kritik der Bayern-Bosse an seinem Schützling für völlig überzogen. "Jeder darf sich darstellen, wie er möchte. Dass man dabei nicht alles richtig macht, ist auch klar", sagte Ballack bei DAZN. "Aber man darf seine sportliche Entwicklung nicht damit vermischen. Und genau das macht der FC Bayern. Dass Uli Hoeneß diese Außendarstellung kritisiert, ist legitim. Aber dass er Lennart damit öffentlich zur Zielscheibe erklärt, ist auch klar."
Bayerns Ehrenpräsident Hoeneß hatte angedeutet, Jung-Nationalspieler Karl habe die Bodenhaftung verloren. "Ich habe mir vorgenommen, ein ernstes Gespräch mit ihm zu führen. Er ist noch lange kein Superstar, junge Spieler brauchen Demut", sagte Hoeneß in einem Interview der "Welt am Sonntag". Nach Ansicht des 75-Jährigen haben die Lobeshymnen dem Senkrechtstarter der vergangenen Saison ein wenig den Kopf verdreht. Ballack findet aber auch Aussagen von Bayerns Sportvorstand Max Eberl befremdlich.
Kane erhebt sich über München
Harry Kane überlebensgroß am Olympiaturm: Die Fußball-Bundesliga hat den Stürmerstar des FC Bayern nach dessen Auszeichnung mit dem Ballon d'Or auf besondere Art und Weise geehrt. Vor dem Liga-Klassiker gegen Borussia Dortmund strahlte Kane in Form einer XXL-Projektion vom Münchner Olympiaturm, dem höchsten Gebäude der Stadt.

Zudem wurde der Engländer, der am Montag in London mit der begehrten Trophäe als bester Fußballer der vergangenen Saison ausgezeichnet worden war, von den Verantwortlichen des Rekordmeisters in der Allianz Arena vor dem Spiel geehrt. Kane betrat mit der goldenen Trophäe in der Hand unter dem Applaus der 75.000 Fans den Platz. "Ich bin extrem stolz, ein Spieler des FC Bayern zu sein. Ich hoffe, dass wir zusammen noch mehr Trophäen gewinnen", sagte Kane. Es sei "das Größte, was uns als Klub passieren kann", ergänzte Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen.
Im Mittelkreis war ein spezielles Kane-Banner ausgelegt. Bei der Ehrung auf dem Platz waren auch Kanes Ehefrau Katie und dessen vier Kinder anwesend. Von Präsident Herbert Hainer gab es einen Blumenstrauß. Kane ist der erste Bayern-Profi seit Karl-Heinz Rummenigge 1981, der den Ballon d'Or gewonnen hat. Die Bundesliga hatte Kane bereits in London in Form von zahlreichen Projektionen gewürdigt - unter anderem am weltbekannten Tate Modern.
Sohn hilft mit, dass sich Simeone in Rekordbücher einträgt
Atlético Madrid hat die Generalprobe für den Champions-League-Kracher gegen den FC Bayern souverän bestanden und Trainer Diego Simeone einen Rekord beschert. Drei Tage vor dem Duell mit den Münchnern setzten sich die Hauptstädter in La Liga mit 2:0 (1:0) bei UD Levante durch, feierten den achten Sieg aus den vergangenen neun Pflichtspielen und eroberten vorübergehend die Tabellenführung.
Der frühere Leverkusener Doublegewinner Alejandro Grimaldo (36.) und Trainersohn Giuliano Simeone (62.) trafen für die Madrilenen, die Hansi Flick und den FC Barcelona mindestens für ein paar Stunden an der Spitze verdrängten. Die Katalanen treffen am Abend (21 Uhr/DAZN) auf Deportivo Alavés. Diego Simeone zog mit dem 344. Sieg als Trainer in La Liga mit Rekordhalter Luis Aragonés gleich. Der 2014 verstorbene Madrilene, der unter anderem Coach von Atlético, Barcelona und der spanischen Nationalmannschaft war, hatte in seiner langen Laufbahn als Coach 192 Spiele mehr für die Marke gebraucht als Simeone (565).
Entfesselter Füllkrug wandelt auf den Spuren von Rudi Völler
Dank Toptorjäger Niclas Füllkrug mischt Werder Bremen in der Fußball-Bundesliga völlig überraschend weiter in der Spitzengruppe mit. Beim 2:0 (0:0) gegen die TSG 1899 Hoffenheim traf der Stürmer in der 57. Minute für die Grün-Weißen und trat damit in die Fußstapfen von Werder-Legende Rudi Völler.
Der heutige DFB-Sportdirektor war in der Saison 1982/83 der letzte Bremer, der in sieben Spielen nacheinander traf. Für Füllkrug war es bereits der neunte Saisontreffer. So viele Tore hatte nach acht Spieltagen noch nie ein Bremer geschossen - nicht einmal Völler. Neben Füllkrug traf gegen Hoffenheim auch noch Erin Dinkci (82.) vor 39.807 Zuschauern im Weserstadion zum 2:0-Endstand für die Norddeutschen. Wenige Tage vor der Kadernominierung von Bundestrainer Jürgen Klopp für die Nations-League-Spiele machte Füllkrug damit auch im Hinblick auf die Nationalmannschaft weiter Werbung für sich. Trotz Füllkrugs Galaform hatte sich Klopp mit Verweis auf das Alter des 33-Jährigen zuletzt zurückhaltend zum Bremer Publikumsliebling geäußert.
FC Bayern gibt Rückkehrer Kimmich gleich wieder Binde
Joshua Kimmich ist beim FC Bayern München nach einem Todesfall im engsten Familienkreis wieder zurück. Der Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft steht im deutschen Clásico gegen Borussia Dortmund in der Startelf. Nach dem Todesfall hatte Kimmich in der Trauerzeit bei seiner Familie die vergangenen drei Bayern-Partien verpasst. Er wird wegen des Ausfalls von Manuel Neuer auch gleich wieder die Kapitänsbinde tragen.
Trainer Aaron Danks, der den wegen einer Hirnhautreizung fehlenden Vincent Kompany vertritt, änderte die Aufstellung im Vergleich zum 6:1 im DFB-Pokal gegen den FC Magdeburg auf sechs Positionen. Neu in der Münchner Startelf sind außer Kimmich noch Ballon-d'Or-Gewinner Harry Kane, Dayot Upamecano, Minjae Kim, Aleksandar Pavlovic und Alphonso Davies. Anstelle von Neuer, der nach Klub-Angaben Schmerzen im Fuß hat, steht Jonas Urbig erneut im Bayern-Tor. Neben Neuer fallen die Offensivspieler Jamal Musiala und Luis Díaz wegen Verletzungen weiter aus.
Kryptisches Statement: Formel-1-Team setzt überraschend auf Reservefahrer
Für Formel-1-Pilot Esteban Ocon ist das Rennwochenende in Mexiko überraschend vorzeitig beendet. Wie sein Rennstall Haas mitteilte, wird der Franzose im Rennen am Sonntag sowie heute im dritten freien Training und dem Qualifying durch Reservefahrer Ryo Hirakawa ersetzt. Die Gründe sind unklar. "Weitere Stellungnahmen werden zu diesem Zeitpunkt nicht abgegeben", hieß es im Statement von Haas.
Um einen krankheitsbedingten Ausfall soll es sich laut Medienberichten nicht handeln. Die Zusammenarbeit von Haas und Ocon endet in diesem Winter nach zwei Jahren. Das Cockpit des 30-Jährigen übernimmt der Ferrari-Junior Rafael Camara. Ocon wiederum wird nach seiner ersten Saison 2016 in der kommenden Saison wohl erstmals ohne festes Cockpit dastehen. In Mexiko-Stadt kommt nun Hirakawa im Alter von 32 Jahren zu seinem Renndebüt in der Formel 1. Erfahrung sammelte der Japaner vor allem auf der Langstrecke. Dort wurde er dreimal Weltmeister.
"Froh, am Leben zu sein": Pogacars Unfalls war noch viel schlimmer
Radsport-Superstar Tadej Pogacar hat erstmals das volle Ausmaß seiner schweren Verletzungen nach seinem Sturz bei der Vuelta Ende August geschildert. Wie der Slowene bei "The Athletic" erklärte, erlitt er neben der Fraktur des linken Schlüsselbeins nicht nur einen, sondern drei Wirbelbrüche - einen in der Hals- und zwei in der oberen Brustwirbelsäule. "Als ich gesehen habe, dass ich drei gebrochene Wirbel habe? Ich bin einfach froh, am Leben zu sein - oder einfach nur stehen zu können", sagte der fünfmalige Tour-Sieger, der seine Saison nach dem Sturz bei der Spanien-Rundfahrt vorzeitig beendet hatte. Die weiteren Brüche seien kürzlich bei einem CT in Slowenien entdeckt worden.
Besonders die ersten Wochen der Genesung seien schwierig gewesen, berichtete Pogacar. Sein Gleichgewichtssinn sei "völlig durcheinander" gewesen: "Ich konnte nicht duschen. Mir wurde schwindelig, sobald ich aufstand oder den Kopf senkte. Ich war völlig erledigt, es war so hart." Auch mental sei er zunächst "nicht okay" gewesen und habe sich zeitweise "wie depressiv" gefühlt. Mittlerweile trainiert Pogacar wieder.
Nagelsmann schon am Telefon? Man United stürzt tiefer ins Grausen
Manchester United und sein angezählter Teammanager Michael Carrick befinden sich weiter im freien Fall. Der englische Fußball-Rekordmeister verlor mit 0:2 (0:0) beim FC Chelsea um Trainer Xabi Alonso und wartet nun bereits seit neun Spielen auf einen Sieg. Die Diskussionen um Carrick, der von den Verantwortlichen zuvor noch eine Bewährungschance bekommen hatte, dürften schnell wieder Fahrt aufnehmen.
Die englischen Nationalspieler Morgan Rogers (50.) und Cole Palmer (64./Foulelfmeter) sorgten an der Stamford Bridge für die nächste Niederlage der Red Devils. United, das nach einer Gelb-Roten Karte gegen Verteidiger Lisandro Martinez (63.) in Unterzahl spielte, setzte damit den schlechtesten Saisonstart seiner Premier-League-Geschichte fort. Nach neun Spieltagen haben die Red Devils erst einen Sieg auf dem Konto und stecken im Tabellenkeller fest. Schon nach dem 0:3 am vergangenen Wochenende gegen den AFC Bournemouth war über eine Entlassung Carricks diskutiert worden. Als mögliche Nachfolger waren zuletzt bereits unter anderem Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann, Antonio Conte und Fabian Hürzeler von Brighton & Hove Albion gehandelt worden.
Box-Champion plant überraschendes Comeback
Der Box-Sport darf sich womöglich auf ein spektakuläres Comeback freuen. Wie Sergey Lapin, Manager und Teamdirektor von Oleksandr Usyk, erzählte, will der Ukrainer im kommenden Jahr wieder in den Ring steigen. Und zwar in einer anderen Gewichtsklasse als zuletzt.
"Oleksandr strebt eine Rückkehr ins Cruisergewicht 2027 an und will wieder der unumstrittene Weltmeister werden", sagte der Usyk-Vertraute. Usyk hatte seine Profikarriere einst im Cruisergewicht begonnen und dort alle Weltmeistergürtel gewonnen. Ende 2020 stieg er ins Schwergewicht auf und eroberte die Division im Sturm. Der heute 39-Jährige boxte alles in Grund und Boden und besiegte unter anderem je zweimal Anthony Joshua und Tyson Fury.
"Anders gebauter" Hamilton zerreißt Zweifel am Alter
Wenn Lewis Hamilton Lust hat, dann wird er auch 2030 noch in der Formel 1 unterwegs sein - so zumindest sieht es Lewis Hamilton, für Zweifel hat der 41-Jährige kein Verständnis. In mehr als 70 Jahren Formel 1 habe es "nie jemanden wie mich gegeben", sagte Hamilton im Vorfeld des Großen Preises von Mexiko (Sonntag, 21.00 Uhr MEZ/Sky): "Ich habe das Gefühl, dass ich anders gebaut bin."
Die Frage nach Hamiltons Langlebigkeit in der Formel 1 stellt sich seit der vergangenen Woche verstärkt: Der Rekordweltmeister hatte seine Absicht bekundet, mindestens einmal beim neuen Grand Prix in Afrika zu starten, in Ruanda wird allerdings frühestens 2030 gefahren. Hamilton wird dann 45 Jahre alt sein.
In Mexiko unterstrich der Ferrari-Pilot auf Nachfrage nun, dass er es durchaus ernst meine. "Natürlich wird es mit zunehmendem Alter Herausforderungen geben, die ich nicht absehen kann", sagte er: "Aber solange du bereit bist, alles zu opfern – und das bin ich im Moment – so lange bist du voll dabei. Und das werde ich auf absehbare Zeit auch bleiben."
Hamann gibt düstere Klassiker-Prognose für BVB ab
Der ehemalige Nationalspieler Dietmar Hamann geht davon aus, dass der FC Bayern das Bundesliga-Heimspiel am Samstag gegen den BVB (18:30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) für sich entscheidet - und die Schwarz-Gelben auch auf lange Sicht im Meisterrennen auf Abstand halten kann. "Ich glaube nicht, dass die Dortmunder mit den Bayern Schritt halten können über die ganze Saison, denn die letzten Wochen haben mir nicht wirklich gefallen", sagte er bei RTL/Sky Sport.
Kritisch sieht der TV-Experte etwa, wie sich Borussia Dortmund zuletzt im DFB-Pokal gegen Werder Bremen (3:2) präsentiert hat. "Du gibst einen Zwei-Tore Vorsprung zweimal her innerhalb von zehn Tagen", so Hamann auch mit Verweis auf das Liga-Duell (2:2) zuvor, als der BVB späte Gegentore kassierte und Punkte gegen Werder liegen ließ.
Bericht: Nagelsmann-Entscheidung bei Manchester United gefallen
Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann darf sich offenbar keine großen Hoffnungen mehr machen, der neue Trainer von Manchester United zu werden. Wie Transfer-Insider Fabrizio Romano berichtet, haben sich die Verantwortlichen des englischen Rekordmeisters nach langen und kontroversen Diskussionen in dieser Woche auf einen Wunschtrainer festgelegt, der kommen soll, wenn Michael Carrick sein "Endspiel" am Samstag beim FC Chelsea verliert. Bei diesem handelt es sich demnach um Unai Emery.
Anders als Nagelsmann und Trainer wie Antonio Conte steht Emery derzeit bei einem Verein unter Vertrag. Der Spanier arbeitet bei Aston Villa und ist dort auch noch bis 2029 gebunden. "Aston Villa will unbedingt mit Emery weitermachen. Emery ist zu 100 Prozent in das Projekt eingebunden, er entscheidet alles, was Spieler angeht, die Taktik, die Strategie", schilderte Romano. Aus diesem Grund sei der Spanier für United auch ein "sehr schweres" Ziel.
Harte Trainer-Kritik: "Spieler durch den Fleischwolf gedreht"
Elversbergs Trainer Vincent Wagner kritisiert mit deutlichen Worten den Umgang mit jungen Spielern während der Länderspielpausen. Die hohe Belastung habe seine Mannschaft bereits wichtige Spieler gekostet.

Wagner: "Spieler durch den Fleischwolf gedreht"
Offiziell: Zweitliga-Krisenklub trennt sich von Sportchef
Zweitligist Hannover 96 reagiert auf die anhaltende sportliche Talfahrt und hat sich von Sport-Geschäftsführer Jonas Boldt getrennt. Das teilte der Klub offiziell mit. Damit ist das Kapitel nach fünf Monaten schon wieder beendet worden.
Im Sommer hatte Boldt in Hannover einen Vertrag bis 2029 unterschrieben. Ziel war der Aufstieg in die Bundesliga. Von diesem ist der Verein aktuell weit entfernt. Nach neun Spieltagen steht der Klub nur auf Rang 16 der Tabelle. Der neu verpflichtete Trainer Sandro Wagner ist noch sieglos. Unter der Woche gab es das Pokal-Aus gegen Kaiserslautern.
Argentinien-Held weinte jede Nacht wegen "Blutwurst"-Finger
Argentiniens Nationaltorwart Emiliano Martínez hat in einem Interview sehr anschaulich über seinen gebrochenen Finger im Finale der Europa League gegen den SC Freiburg berichtet. "Ich habe jede Nacht bis Mitternacht geweint, weil mein Finger aussah wie eine Blutwurst", sagte Martínez in einem Youtube-Interview. Aufgrund der anstehenden Fußball-Weltmeisterschaft habe er sich aber gegen eine Operation entschieden - andernfalls hätte er das Turnier wohl verpasst.
Die Folge: Der Finger könne durch die verweigerte OP nun nicht mehr so hergestellt werden wie vor dem Europa-League-Finale, sagte Martínez. "Das sind die Risiken, die man für die Nationalmannschaft in Kauf nimmt. Ich würde es wieder so machen", sagte Martínez. Bei der WM erreichte Argentinien das Finale, Martínez verpasste keine Spielminute seiner Mannschaft.
Fünf Gelbe Karten - aber Messi wird nicht gesperrt
Fußball-Superstar Lionel Messi muss trotz seiner fünften Gelben Karte in der laufenden MLS-Saison keine Sperre absitzen. Laut den Regularien der nordamerikanischen Profiliga wird einem Spieler eine Gelbe Karte vom Verwarnungskonto abgezogen, wenn er bei fünf Einsätzen hintereinander nicht verwarnt wurde.
Diese Regel kann bis zu dreimal in einer MLS-Hauptrunde für einen Spieler angewendet werden. Wie "The Athletic" berichtet, wurden Messi in der laufenden Saison bereits zwei Gelbe Karten von seinem Verwarnungskonto gestrichen, weil er zwei separate Fünf-Spiele-Serien ohne Verwarnung schaffte.
"Queen of the Palace" ärgert Littler bei Show-Premiere
Luke Littler besiegte einen Jockey aus Australien, einen Müllmann aus Bedford und mehrere Jugendliche - doch gegen die "Queen of the Palace" war Endstation: Der Darts-Dominator hat die Premiere der Netflix-Show "Beat Luke Littler" verloren. Ausgerechnet Fallon Sherrock, einst die erste Frau mit einem Sieg auf der großen WM-Bühne, besiegte den 19-Jährigen und nahm damit 501.000 Pfund Preisgeld mit nach Hause.
"Das ist der Wahnsinn! Ehrlich gesagt, ich kann gar nicht in Worte fassen, wie viel mir das bedeutet", sagte die 32-Jährige, die als 15. Herausforderin gegen Littler antreten durfte und die 501 Punkte mit gerade einmal 14 Darts auf Null spielte. Sie erhielt einen Pokal mit der Aufschrift "I beat Luke Littler" ("Ich habe Luke Littler geschlagen") sowie einen dicken Scheck.
Diese Stärke könnte Bayern zum Verhängnis werden

Diese Stärke könnte Bayern zum Verhängnis werden
Der FC Bayern ist Favorit - doch Wolff Fuss sieht im BVB genau die Qualitäten, die den Münchnern wehtun können. Der Topspiel-Kommentator erklärt, warum die stabile Kovac-Defensive und Dortmunds Effizienz den Klassiker entscheiden könnten.




