Transfer-Ticker
2. November 2026
09:53 Uhr

RWE legt Fahrplan fest: Dann wird mit Koschinat verhandelt

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Uwe Koschinat ist Trainer von Rot-Weiß Essen. (Foto: Imago)

Rot-Weiss Essen will die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Trainer Uwe Koschinat fortsetzen. Nach dem 1:0-Auswärtssieg bei der SG Sonnenhof Großaspach kündigte Direktor Profifußball Marcus Steegmann Vertragsgespräche für den Januar an. Beide Seiten hätten sich auf diesen Zeitpunkt verständigt und wollten am vereinbarten Fahrplan festhalten, erklärte der RWE-Verantwortliche bei „MagentaSport“. Koschinat bestätigte die Absprache anschließend ausdrücklich mit den Worten „Zu 100 Prozent“. Der Vertrag des 55-Jährigen läuft am Saisonende aus. Eine Einigung noch vor dem Jahreswechsel ist damit nicht vorgesehen, der gegenseitige Wille zu einer Verlängerung aber klar dokumentiert. Die Verantwortlichen an der Hafenstraße sehen nach der sportlichen Entwicklung gute Gründe, den gemeinsamen Weg fortzusetzen.

Mit dem Erfolg in Großaspach festigte RWE den dritten Tabellenplatz und befindet sich mitten im Aufstiegsrennen der 3. Liga. Koschinat hatte die Mannschaft im Dezember 2024 auf einem Abstiegsrang übernommen, zum Klassenerhalt geführt und anschließend in der Spitzengruppe etabliert. Nun steht die nächste Entscheidung über seine Zukunft bevor. Steegmann hob nach dem jüngsten Sieg das gewachsene Vertrauensverhältnis hervor und machte deutlich, dass die Gespräche im Januar ohne zeitlichen Druck geführt werden sollen. Bis dahin liegt der Fokus vollständig auf den sportlichen Aufgaben. Essen will seine starke Ausgangsposition verteidigen und sich im Rennen um den Aufstieg festsetzen. Eine erneute Vertragsverlängerung wäre nicht nur ein Zeichen der Wertschätzung für Koschinats Arbeit, sondern auch ein Signal für Kontinuität in der sportlichen Führung. Die Ausgangslage erscheint günstig: Verein und Trainer bekennen sich öffentlich zum Zeitplan und haben keinen Zweifel daran gelassen, dass sie ernsthaft über eine weitere Zusammenarbeit sprechen wollen.

18:00 Uhr

Verlängert Gwinn beim FC Bayern? „Ich halte mir alles offen“

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Giulia Gwinn will ihre Zukunft bald klären. (Foto: Imago)

Giulia Gwinn lässt ihre Zukunft beim FC Bayern offen. Die 27-jährige Nationalspielerin äußerte sich am Rande des DFB-Pokal-Achtelfinals gegen Bayer Leverkusen zu einer möglichen Verlängerung ihres bis zum 30. Juni 2027 laufenden Vertrags. „Ich halte mir alles offen. Ich fühle mich sehr wohl bei Bayern. Das Gesamtpaket muss passen, dann wird man sehen“, sagte die Rechtsverteidigerin. Eine Entscheidung möchte sie möglichst bald treffen: „Mein Ziel ist, das so früh wie möglich aus dem Kopf zu haben, aber es muss sich richtig anfühlen.“ Damit verbindet Gwinn ihr Bekenntnis zum Münchner Umfeld mit einer klaren Bedingung für die weitere Zusammenarbeit. Eine Zusage für einen Verbleib über die laufende Saison hinaus ist das noch nicht. Zuletzt hatte sie ihren Vertrag im Juli 2024 vorzeitig verlängert. Neben der sportlichen Rückkehr steht für die deutsche Nationalmannschaftskapitänin nun also auch eine wichtige Entscheidung über ihren weiteren Karriereweg an.

Gwinn spielt seit ihrem Wechsel vom SC Freiburg im Sommer 2019 für die Bayern. Ihre Münchner Zeit wurde allerdings immer wieder von schweren Verletzungen unterbrochen. Auf Kreuzbandrisse in den Jahren 2020 und 2022 folgte im Sommer 2025 eine Innenbandverletzung. Aktuell arbeitet sie nach einem Außenbandriss im linken Sprunggelenk an ihrem Comeback. Die Verletzung hatte sie sich Anfang Oktober im Bundesliga-Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt zugezogen. Dadurch verpasste sie auch die anschließenden Länderspiele gegen Australien und Japan. Inzwischen steht die Abwehrspielerin vor der Rückkehr auf den Platz. Trotz der wiederholten Rückschläge gehört Gwinn zu den prägenden Spielerinnen der Münchnerinnen: Schon bei ihrer letzten Vertragsverlängerung bezeichnete der Verein sie als Schlüsselspielerin und betonte das Ziel, den Kern der Mannschaft zusammenzuhalten.

15:00 Uhr

Muss Balde für Barcelonas neuen Innenverteidiger weichen?

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Alejandro Balde gilt als Abgangskandidat beim FC Barcelona. (Foto: Imago)

Der FC Barcelona beschäftigt sich mit einer Verstärkung für die Innenverteidigung. Trainer Hansi Flick bestätigte entsprechende Überlegungen am Freitag vor dem anschließenden 6:1 gegen Deportivo Alavés. Die angespannte finanzielle Lage setzt den Katalanen allerdings Grenzen: Für einen Neuzugang müsste zunächst ein Spieler abgegeben werden. Als erster Verkaufskandidat gilt Alejandro Balde. Der 23-jährige Linksverteidiger hat unter Flick einen schwierigen Stand und könnte damit zu einer Schlüsselfigur für Barcelonas weitere Kaderplanung werden. Noch im Sommer hatte er von einem Wechsel Abstand genommen, weil er sich bei seinem Ausbildungsverein durchsetzen wollte. Ob er seine Haltung inzwischen geändert hat, ist offen. Sein Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2028. Ein Abschied ist damit ebenso wenig beschlossen wie die Verpflichtung eines neuen Innenverteidigers.

Wie angespannt die Lage in der Defensive ist, zeigte sich trotz des deutlichen Sieges gegen Alavés. Flick musste auf vier Abwehrspieler verzichten und stellte seine Hintermannschaft um: Mittelfeldspieler Frenkie de Jong rückte an die Seite von Pau Cubarsí ins Zentrum. Auf der rechten Abwehrseite gab Nachwuchsspieler Brian Fariñas sein Debüt für die Profimannschaft. Die offensive Durchschlagskraft überdeckte die personellen Probleme an diesem Abend: Raphinha und Lamine Yamal trafen jeweils doppelt, Fermín López und Anthony Gordon erzielten die weiteren Tore. Für Barcelona war es nach den Niederlagen gegen Paris Saint-Germain und Real Madrid die Rückkehr in die Erfolgsspur. Balde wiederum ist seit 2011 im Verein und durchlief dessen Nachwuchsmannschaften. Mit seiner Vertragsverlängerung im September 2023 hatte sich der Klub langfristig an das Eigengewächs gebunden. Nun könnte ein Verkauf helfen, finanziellen Spielraum für einen Umbau der Abwehr zu schaffen.