Der Sport-Tag

Yamaha sagt Katar-GP wegen Nahostkrieg ab - MotoGP droht mit Strafen

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01.11.2026 | 13:45 Uhr

Wegen der unsicheren Lage durch die Nahost-Krise geht der japanische Motorradhersteller Yamaha beim nächsten MotoGP-Rennwochenende (Freitag bis Sonntag) in Katar nicht an den Start. Das teilte Yamaha kurz nach dem WM-Lauf in Malaysia auch mit Verweis auf unternehmensinterne Reiseanweisungen mit. Zuletzt hatte auch Japans Regierung wegen der kritischen Situation in der Golf-Region von "nicht unbedingt notwendigen Reisen" in das Emirat abgeraten.

"Die Entscheidung spiegelt Yamahas Einschätzung der derzeit verfügbaren Informationen wider und steht in keinem Zusammenhang mit den von der MotoGP-Gruppe und dem Veranstalter ergriffenen Maßnahmen. Yamaha bekennt sich weiterhin voll und ganz zur MotoGP und freut sich darauf, beim Grand Prix von Portugal wieder in den Wettbewerb zurückzukehren", hieß es in einer Presseerklärung.

Das MotoGP-Management reagierte "enttäuscht" auf den Yamaha-Beschluss. "Wir sind nicht der Ansicht, dass diese Entscheidung den umfassenden Garantien entspricht, die allen Beteiligten der Meisterschaft gegeben wurden. Der MotoGP liegen keine Informationen vor, die eine Änderung der aktuellen Pläne für die Veranstaltung rechtfertigen würden", teilten die Organisatoren mit.

Zugleich kündigte die MotoGP gegen Yamaha wegen Verstößen gegen bestehende Vereinbarungen sowohl Vertragsstrafen als auch "sportliche Konsequenzen" an. Einzelheiten zu den möglichen Sanktionen nannte das Moto-GP-Management bislang nicht.

Verwendete Quelle: ntv.de