Der Wechsel von Markus Krösche zur AC Mailand wird immer konkreter. Nach Sky-Informationen befinden sich der frühere Sportvorstand von Eintracht Frankfurt und der italienische Spitzenklub in fortgeschrittenen Gesprächen. Als möglicher Starttermin ist der 1. Januar 2027 vorgesehen. Krösche soll bei den Rossoneri eine zentrale Position im sportlichen Bereich übernehmen und die zukünftige Kaderplanung mitgestalten. Milans Eigentümer Gerry Cardinale hatte das Interesse am 46-Jährigen bereits öffentlich bestätigt, damals jedoch noch betont, dass keine Entscheidung unmittelbar bevorstehe. Inzwischen sind die Gespräche zwischen dem Klub und Krösche deutlich weiter.

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Abgeschlossen ist der Wechsel dennoch nicht. Zwischen der AC Mailand und Eintracht Frankfurt haben nach Sky-Informationen bislang keine Verhandlungen stattgefunden. Damit fehlt noch ein entscheidender Schritt, denn Krösches bis zum 30. Juni 2028 laufender Vertrag besteht trotz seiner Freistellung in angepasster Form fort. Für einen Wechsel vor dem Sommer 2027 wurde im Zuge der Trennung eine Ablöseregelung vereinbart. Demnach müsste ein interessierter Klub nach bisherigen Sky-Informationen etwa fünf bis sieben Millionen Euro zahlen, sofern sich die Vereine nicht auf eine andere Lösung verständigen. Milan muss deshalb nicht nur mit Krösche die letzten Punkte klären, sondern anschließend auch auf die Eintracht zugehen. Der geplante Amtsantritt zum Jahresbeginn erhöht den zeitlichen Druck, weil die Rossoneri ihren neuen sportlichen Entscheider bereits in die Wintertransferperiode einbinden möchten. Frankfurt hat die Krösche-Nachfolge mit Joti Chatzialexiou bereits geregelt, dessen offizieller Start für den 1. Februar vorgesehen ist. Ob dadurch auch bei Krösche eine schnelle Einigung erleichtert wird, bleibt offen. Die Richtung ist klar: Milan arbeitet an seiner Verpflichtung, der entscheidende Austausch mit der Eintracht steht aber aus.

