Noah Atubolus fester Wechsel zu Eintracht Frankfurt dürfte bald fix werden. Der 24 Jahre alte Torhüter ist für die laufende Saison vom SC Freiburg an den Main ausgeliehen und steht bei seinem Stammverein noch bis 2028 unter Vertrag. Bei der Verpflichtung teilten beide Klubs offiziell mit, dass sich die Kaufoption unter bestimmten Bedingungen in eine Kaufverpflichtung verwandelt. Nach Sky-Informationen sind die Hürden überschaubar: Frankfurt muss die Klasse halten, zudem benötigt Atubolu nur wenige Einsätze. Werden beide Voraussetzungen erfüllt, ist die Eintracht zur festen Verpflichtung des Keepers verpflichtet. Die Ablösesumme soll zwischen zwölf und 13 Millionen Euro liegen. Angesichts der niedrigen Einsatzschwelle spricht vieles dafür, dass der als Leihgeschäft angelegte Transfer nach Saisonende automatisch dauerhaft wird.
Für Frankfurt schafft die Konstruktion Planungssicherheit auf der Torhüterposition, sofern der Bundesligist den Klassenerhalt erreicht. Atubolu kann sich über regelmäßige Spielpraxis für eine langfristige Rolle empfehlen, während Freiburg bei Eintritt der Bedingungen eine festgelegte Ablöse erhält. Die wenigen benötigten Einsätze machen deutlich, dass die Kaufpflicht nicht erst nach einer kompletten Saison als unumstrittene Nummer eins greifen soll. Vielmehr dürfte die Schwelle schon früher erreicht werden, wenn der Schlussmann weiter eingesetzt wird. Eintracht Frankfurt müsste anschließend zwölf bis 13 Millionen Euro überweisen und Atubolu fest unter Vertrag nehmen. Bis dahin bleibt der 24-Jährige formal Leihspieler des SC Freiburg. Die entscheidende sportliche Voraussetzung bleibt der Klassenerhalt der Hessen. Sollte dieser gelingen und Atubolu die vereinbarte Einsatzmarke erreichen, gibt es für Frankfurt kein Wahlrecht mehr. Aus der Kaufoption wird dann automatisch eine Kaufpflicht – und aus dem Freiburger endgültig ein Frankfurter Torhüter.

