Bei Eintracht Frankfurt ist der Wechsel von Joti Chatzialexiou längst unter Dach und Fach, doch beim Zeitpunkt seines Amtsantritts könnte noch Bewegung entstehen. Nach Sky-Informationen ist der offizielle Start des neuen Sportvorstands weiterhin für den 1. Februar 2027 vorgesehen. Das Ziel der Hessen ist allerdings, Chatzialexiou schon früher vom 1. FC Nürnberg loszueisen. Zwischen den beteiligten Parteien laufen Gespräche darüber, ob der 50-Jährige seine Arbeit in Frankfurt noch vor dem vereinbarten Termin aufnehmen kann. Gerade mit Blick auf die sportliche Planung und mögliche Entscheidungen rund um das Wintertransferfenster wäre ein vorzeitiger Einstieg für die Eintracht von großem Wert.

Sportdirektor-Rochade: So sind die Pläne bei Chatzialexiou und Krösche
Chatzialexiou hat in Frankfurt einen Vertrag bis 2030 unterschrieben und wird die Nachfolge von Markus Krösche antreten. Für seinen Wechsel wird eine Ablöse von rund 500.000 Euro fällig. Möglich macht den vergleichsweise günstigen Transfer eine besondere Klausel in seinem Nürnberger Vertrag: Für einen Wechsel zur Eintracht kann Chatzialexiou sein Arbeitspapier gegen eine festgelegte Zahlung verlassen. Die Regelung gilt speziell für die SGE, zu der der frühere DFB-Funktionär eine enge Verbindung besitzt. Bevor er zum Verband wechselte, arbeitete Chatzialexiou bereits im Nachwuchsbereich der Frankfurter. Sein regulär vereinbarter Amtsbeginn nach dem Ende der Wintertransferperiode würde dem 1. FC Nürnberg ermöglichen, die entscheidenden Wochen der Kaderplanung noch mit seinem Sportvorstand zu bestreiten. Die Eintracht würde ihren neuen sportlichen Entscheider jedoch gerne früher einbinden, damit er die Weichen für die kommenden Monate möglichst schnell selbst stellen kann. Ob Nürnberg einem vorzeitigen Abschied zustimmt und welche Bedingungen dafür erfüllt werden müssten, ist noch offen. Klar ist aber: Frankfurt arbeitet daran, den Übergang zu beschleunigen.

