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Bayern zieht den Schlussstrich: Schmadtke muss gehen – Vivell ein Nachfolgekandidat

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Nils Schmadtke hat keine Zukunft beim FC Bayern. (Foto: Imago)
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02.11.2026 | 18:45 Uhr

Beim FC Bayern steht eine wichtige personelle Veränderung im sportlichen Bereich bevor. Nach Sky-Informationen wird Nils Schmadtke seinen Posten als Leiter der Scouting-Abteilung verlieren. Die Entscheidung zur Trennung ist gefallen. Der 37-Jährige war seit Oktober 2024 für den deutschen Rekordmeister tätig und verantwortete die Suche und Bewertung potenzieller Neuzugänge. Zudem sollte er das Scouting der Profiabteilung enger mit dem Nachwuchsbereich am Campus verzahnen. Unter Schmadtke wurde die Abteilung personell und strukturell deutlich verändert. Nun ziehen die Münchner einen Schlussstrich unter die Zusammenarbeit und müssen die Position neu besetzen.

Als Kandidat für die Nachfolge wird nach Sky-Informationen Christopher Vivell gehandelt. Eine Entscheidung für den 39-Jährigen ist noch nicht gefallen. Vivell arbeitet derzeit als Direktor für Rekrutierung bei Manchester United und verfügt über Erfahrung im internationalen Scouting und in der Kaderplanung. Vor seinem Wechsel nach England war er für die TSG Hoffenheim, den Red-Bull-Kosmos und den FC Chelsea tätig. Bei RB Salzburg arbeitete Vivell zunächst als Scouting-Leiter und später als Sportkoordinator, ehe er bei RB Leipzig Verantwortung für Rekrutierung und Kaderstrategie übernahm. Beim FC Chelsea war er anschließend Technischer Direktor. Sein datenbasierter Ansatz und sein internationales Netzwerk passen grundsätzlich zu dem Profil, das die Bayern für die zukünftige Ausrichtung ihrer Scouting-Abteilung suchen. Noch ist offen, ob Vivell Manchester United verlassen kann und ob aus dem Münchner Interesse konkrete Gespräche entstehen. Klar ist hingegen, dass der FC Bayern den Bereich nach der Trennung von Schmadtke neu ordnen wird. Bis ein Nachfolger gefunden ist, müssen Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund klären, wie die Aufgaben innerhalb der bestehenden Struktur verteilt werden.

Verwendete Quelle: ntv.de