Beim FC Schalke 04 gibt es trotz der schwierigen sportlichen Situation keine Diskussion über Trainer Miron Muslic. Nach Sky-Informationen steht die sportliche Führung geschlossen hinter dem 44-Jährigen. Intern wird berücksichtigt, dass Muslic wegen der angespannten Personalsituation nur begrenzte Möglichkeiten besitzt und für die zahlreichen Ausfälle nicht verantwortlich gemacht werden kann. Das Ziel bleibt der Klassenerhalt in der Bundesliga. Nach acht Spieltagen stehen die Königsblauen mit sechs Punkten auf einem Abstiegsplatz, dennoch trauen die Verantwortlichen Muslic zu, die Mannschaft zu stabilisieren und aus der gefährlichen Tabellenregion zu führen. Ein Trainerwechsel ist aktuell kein Thema.

Muslic bleibt Schalke-Trainer - aber ohne neue Transfers?
Auch auf dem Transfermarkt planen die Schalker nicht mit einer großen Winteroffensive. Neuzugänge sind nicht vollständig ausgeschlossen, werden aber nur dann konkret, wenn sich eine günstige und sportlich sinnvolle Möglichkeit ergibt. Die finanzielle Lage bleibt nach dem frühen Ausscheiden aus dem DFB-Pokal angespannt, weshalb der Klub zunächst Spielraum im Kader und auf der Gehaltsliste schaffen möchte. Vorrang besitzt im Winter die Abgangsseite. Unter anderem sollen Anton Donkor, Paul Grüger und Finn Porath den Verein nach Möglichkeit verlassen oder von der Gehaltsliste genommen werden. Erst wenn entsprechende Lösungen gefunden sind, könnte Schalke selbst noch einmal aktiv werden. Die personellen Probleme fließen in die Bewertung von Muslics Arbeit ein, führen aber nicht automatisch zu kostspieligen Verstärkungen. Die sportliche Führung setzt darauf, dass verletzte Spieler zurückkehren und sich die Lage dadurch entspannt. Gleichzeitig soll Muslic mit den verfügbaren Profis eine Mannschaft formen, die im Abstiegskampf zuverlässig punktet. Der Trainer erhält dafür weiter die volle Rückendeckung.

