Der FC Southampton möchte die Zusammenarbeit mit Tonda Eckert über das Saisonende hinaus fortsetzen. Der Vertrag des deutschen Trainers beim englischen Zweitligisten läuft im Sommer aus, Gespräche über eine Verlängerung sollen nach Sky-Informationen in den nächsten Wochen beginnen. Die Saints wollen damit Klarheit schaffen und Eckert langfristig an den Klub binden. Der Coach kann sich einen Verbleib im St. Mary’s Stadium vorstellen, obwohl er mit seiner Arbeit auch bei anderen Vereinen auf sich aufmerksam gemacht hat. Nach Sky-Informationen gibt es Interesse aus der Premier League und der Serie A. Ein Abschied ist für Eckert dennoch keineswegs beschlossen. Southampton besitzt im Werben um den Trainer einen Vorteil: Eckert fühlt sich dem Verein verbunden und weiß zu schätzen, dass ihm die Verantwortlichen auch in einer schwierigen Phase den Rücken gestärkt haben.
Dabei geht es um den sogenannten „Spy-Gate-Skandal“, der zu einem Verfahren des englischen Verbandes geführt hatte. Southampton stellte sich während dieser Zeit öffentlich hinter Eckert und hielt trotz der Vorwürfe an seinem Trainer fest. Diese Loyalität hat der Deutsche nach Sky-Informationen nicht vergessen und berücksichtigt sie bei seinen Überlegungen zur Zukunft. Sportlich hat sich Eckert ebenfalls eine starke Position erarbeitet. Er war zunächst für die U21 verpflichtet worden, übernahm im November 2025 interimistisch die Profis und erhielt nach vier Siegen aus fünf Spielen einen festen Vertrag bis 2027. Nun möchte Southampton die nächste Verlängerung vorbereiten. Die Gespräche dürften zeigen, ob beide Seiten bei Laufzeit, Perspektive und sportlicher Planung zusammenfinden. Das Interesse aus der Premier League und der Serie A könnte Eckerts Entscheidung beeinflussen. Der Rückhalt der Saints und seine Dankbarkeit gegenüber dem Klub sprechen jedoch dafür, dass eine weitere Zusammenarbeit realistisch ist.

