Johan Bakayoko steht bei RB Leipzig vor einer ungewissen Zukunft. Nach Sky-Informationen zählt der 23 Jahre alte Flügelspieler zu den Abgangskandidaten für das Wintertransferfenster und darf den Verein bei einem passenden Angebot verlassen. Die Leipziger streben dabei keinen vorübergehenden Abschied an, sondern bevorzugen einen festen Verkauf. Die Preisvorstellung liegt demnach bei elf bis zwölf Millionen Euro. Ob sich zu diesen Konditionen bereits im Januar ein Abnehmer findet, ist allerdings fraglich. Ein Winterwechsel gilt derzeit eher als unrealistisch, weil interessierte Klubs mitten in der Saison neben der Ablöse auch Bakayokos langfristigen Vertrag berücksichtigen müssten.

Bakayoko Abgangskandidat bei RB Leipzig
Der belgische Nationalspieler war erst im Sommer 2025 von der PSV Eindhoven nach Leipzig gewechselt und besitzt bei RB noch einen Vertrag bis 2030. Damals galt der schnelle und technisch starke Linksfuß als vielversprechende Verstärkung für die rechte Außenbahn. Dauerhaft durchsetzen konnte sich Bakayoko bislang jedoch nicht. In seiner ersten Bundesliga-Saison kam er zwar auf 20 Einsätze, stand aber lediglich achtmal in der Startelf und erzielte zwei Tore. Auch unter dem neuen Trainer Martin Demichelis gelang ihm der erhoffte Neustart bislang nicht. In der laufenden Spielzeit stehen nach Angaben der Bundesliga erst zwei Ligaeinsätze ohne Torbeteiligung zu Buche. Die Konkurrenz in Leipzigs Offensive ist groß, und Bakayoko konnte sich in der internen Rangfolge nicht nachhaltig nach vorne arbeiten. Deshalb ist RB grundsätzlich bereit, die Zusammenarbeit bereits nach eineinhalb Jahren wieder zu beenden. Sollte im Winter kein Verein die geforderte Summe aufbringen, dürfte die Personalie spätestens im kommenden Sommer erneut auf die Agenda rücken. Bis dahin muss Bakayoko jede Einsatzchance nutzen, um seinen Marktwert zu stabilisieren und sich für mögliche Interessenten zu empfehlen.

