Younes Ebnoutalib hat sich bei Eintracht Frankfurt in den Fokus mehrerer europäischer Spitzenvereine gespielt. Nach Sky-Informationen haben unter anderem Tottenham Hotspur und Juventus Turin ihr Interesse an dem Angreifer bereits auf der Spielerseite hinterlegt. Die prominenten Interessenten zeigen, wie stark der Markt rund um Ebnoutalib inzwischen geworden ist. Die Eintracht befindet sich dabei in einer komfortablen Ausgangslage: Der Stürmer besitzt in Frankfurt noch einen langfristigen Vertrag bis 2031. Ein kurzfristiger Verkaufsdruck besteht deshalb nicht. Dennoch wollten die Hessen seine sportliche Entwicklung honorieren und das bestehende Arbeitspapier finanziell anpassen. Entsprechende Gespräche über eine Gehaltserhöhung waren noch unter dem inzwischen ausgeschiedenen Sportvorstand Markus Krösche vorgesehen. Zu einem Abschluss kam es vor dessen Abschied nicht mehr.

Ebnoutalib heiß begehrt
Damit landet die Personalie nun auf dem Schreibtisch von Joti Chatzialexiou. Der designierte neue Frankfurter Sportvorstand soll den Austausch mit Ebnoutalib und dessen Umfeld zeitnah aufnehmen und die unter Krösche angedachten Gespräche fortführen. Chatzialexiou schätzt den Angreifer nach Sky-Informationen sehr und dürfte daran interessiert sein, früh ein klares Signal für eine gemeinsame Zukunft zu setzen. Eine Anpassung des Vertrags wäre für die Eintracht nicht nur eine Anerkennung der bisherigen Entwicklung, sondern könnte auch die Position des Klubs gegenüber den Interessenten stärken. Tottenham und Juventus haben sich bereits in Stellung gebracht, weitere europäische Top-Klubs beschäftigen sich ebenfalls mit dem Frankfurter. Dass Ebnoutalib bis 2031 gebunden ist, verschafft der Eintracht Zeit und Kontrolle. Die neue sportliche Führung muss nun entscheiden, wie schnell sie die geplante Gehaltsanpassung vorantreibt und welche langfristige Rolle sie dem Stürmer aufzeigt.

