Rheinland-Pfalz & SaarlandFreie Wähler in Rheinland-Pfalz trauern um Aiwanger

"Überzeugt, geradlinig und leidenschaftlich": Mit diesen Worten beschreibt der Landeschef der Freien Wähler in Rheinland-Pfalz den verstorbenen Hubert Aiwanger.
Mainz (dpa/lrs) - Die Freien Wähler in Rheinland-Pfalz haben mit Bestürzung auf den Tod ihres Bundesvorsitzenden Hubert Aiwanger reagiert. "Wir verlieren einen politischen Vordenker und einen Menschen, den ich persönlich sehr geschätzt habe", sagte der Landesvorsitzende Christian Zöpfchen am Abend in einer Mitteilung. "Ich kannte Hubert persönlich und habe ihn als einen überzeugten, geradlinigen und leidenschaftlichen Politiker erlebt, der stets für seine Überzeugungen eingetreten ist."
Seine Gedanken seien jetzt vor allem bei seiner Familie, seinen Angehörigen und den Menschen, die ihm besonders nahestanden. "Ihnen gilt mein tief empfundenes Mitgefühl. Ich wünsche ihnen von Herzen viel Kraft und Trost in dieser schweren Zeit", so Zöpfchen.
Aiwanger war am Mittwoch nach Angaben der Staatsanwaltschaft Berlin tot in einem Berliner Hotelzimmer entdeckt worden. Am Nachmittag hätte er bei der Eröffnung eines Hauptstadtbüros der Freien Wähler, deren Bundes- und Landesvorsitzender er ist, eine Rede halten sollen. Er habe sich aber aus gesundheitlichen Gründen abgemeldet und vertreten lassen, hieß es. Später sei er dann nicht mehr erreichbar gewesen und schließlich leblos in seinem Zimmer entdeckt worden. Zur Todesursache gab es zunächst keine Angaben. Aiwanger wurde 55 Jahre alt.