Rekordergebnis für MinderheitNetanjahus Likud wirft arabischen Parteien Wahlbetrug vorNach dem starken Abschneiden arabischer Listen bei der Parlamentswahl in Israel erhebt Netanjahus Partei schwere Vorwürfe. Von Korruption, Gewalt und verbotener Software ist die Rede. Belege dafür will der Likud den Behörden vorlegen.28.10.2026
Angriff auf Iran - dann Neuwahl?"Netanjahus Überlegung: Jetzt wird nochmal hart zugeschlagen"Kampflos wird Netanjahu sein Amt als Ministerpräsident nicht aufgeben. Noch ist alles möglich - sogar eine Einheitsregierung mit Oppositionsführer Eisenkot. Falls der Premier im Parlament keine Mehrheit finde, könnte er völlig andere Methoden anwenden, sagt Nahost-Experte Fuchs.28.10.2026Interview: Lea Verstl
Vier mögliche SzenarienWie es jetzt in Israel weitergehen könnteDie Auszählung der Stimmen läuft: Bislang erzielen bei der Parlamentswahl in Israel weder das Netanjahu-Lager noch der Oppositionsblock eine klare Mehrheit. Nun steht das Land vor einer schwierigen Phase der Regierungsbildung.28.10.2026
Keine klare Mehrheit in IsraelNetanjahu will Regierung bilden - Eisenkot aber auchIsrael hat gewählt - doch ein klarer Sieger steht noch nicht fest. Ministerpräsident Netanjahu verweist darauf, dass seine Partei die meisten Stimmen hat. Sein Herausforderer Eisenkot sieht in dem Ergebnis hingegen den Wunsch nach einem Wandel.28.10.2026
Rechtes Lager verliert SitzeNetanjahu muss um seine Macht zitternDie Wahl in Israel wird zur Hängepartie. Weder die Regierungskoalition des Premiers noch das Oppositionsbündnis kommt auf eine absolute Mehrheit. Möglichkeiten für neue Koalitionen sind auf beiden Seiten begrenzt. Eine Neuwahl wiederum würde Netanjahu in die Karten spielen.28.10.2026Von Lea Verstl
Ohne arabische ParteienNetanjahu strebt neue Rechts-Regierung anDie arabischen Parteien schneiden bei der Wahl in Israel besser ab als erwartet - und könnten in der Pattsituation, die sich abzeichnet, zum Königsmacher werden. Ministerpräsident Netanjahu will das unbedingt verhindern. 28.10.2026
Auch ohne MehrheitEisenkot will neue Regierung in Israel bildenNach der Parlamentswahl in Israel sind noch nicht alle Stimmen ausgezählt. Klar ist: Das Lager von Ministerpräsident Netanjahu hat keine Mehrheit mehr. Das seines Herausforderers Eisenkot allerdings auch nicht. Dennoch will der Ex-Militär eine Koalition schmieden. 28.10.2026
Netanjahu-Partei leicht vornBei der Parlamentswahl in Israel zeichnet sich ein Patt abIsrael steht nach einer von Sicherheitsfragen und gesellschaftlichen Konflikten geprägten Wahl vor schwierigen Mehrheitsverhältnissen. Erste Prognosen sehen den Likud von Ministerpräsident Netanjahu knapp vorn. Für eine Regierungsbildung reicht es nach derzeitigem Stand nicht.27.10.2026
Auch 2027 keine TeilnahmeNiederlande boykottieren weiterhin den ESCWährend in Israel gewählt wird, haben andere Länder ihre Wahl bereits getroffen: Die Niederlande werden, ebenso wie Irland, auch 2027 nicht am Eurovision Song Contest teilnehmen. Hintergrund ist, dass Israel trotz des Gaza-Krieges bei dem Wettbewerb weiter dabei ist.27.10.2026
Netanjahu sendet "Notruf"In Israel zeichnet sich eine hohe Wahlbeteiligung abDie Menschen in Israel wählen eine neue Knesset. Schon zur Hälfte des Tages zeichnet sich die höchste Wahlbeteiligung seit 1988 ab. Ministerpräsident Netanjahu versucht auf X, seine Anhängerschaft zu mobilisieren.27.10.2026