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UNO-Berichte 1,5 Grad Erderwärmung sorgen für irreversible Schäden bei Gletschern und Polarmeeren

02.11.2026, 11:34 Uhr
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(Foto: picture alliance / MAXPPP)

Eine Erwärmung der Erde um mehr als 1,5 Grad Celsius wird zwei UN-Berichten zufolge "irreversible" Folgen für Gletscher, Meereis und Permafrost-Böden haben.

Eine Woche vor Beginn der UN-Klimakonferenz in der Türkei rufen die Vereinten Nationen daher in den am Montag veröffentlichten Berichten dazu auf, "so schnell wie möglich" zu handeln.

Die internationale Gemeinschaft hatte sich im Pariser Abkommen von 2015 darauf verständigt, die Erderwärmung möglichst auf 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. Doch selbst wenn dieses ehrgeizige Ziel noch erreicht werden sollte, sind einem der Berichte zufolge "bedeutende" und "oft irreversible Folgen für die Kryosphäre und die Polarmeere" zu erwarten - "also für jene Erdregionen, die durch das Vorkommen von Schnee, Eis und Permafrost gekennzeichnet sind".

Die Auswirkungen der globalen Eisschmelze werden demnach weitreichend sein: Neben einem beschleunigten Anstieg des Meeresspiegels wird sich dadurch das Risiko von Überschwemmungen, wirtschaftlichen und ökologischen Schäden, Wasserknappheit sowie Gefahren im Gebirge erhöhen. Einige Auswirkungen sind bereits sichtbar, wie etwa der Verlust von fast 20 Prozent des Gletschereises in der Schweiz binnen fünf Jahren.

Um die Schäden durch den Eisverlust in den Polar- und Gebirgsregionen der Erde zu begrenzen, müsse der Temperaturanstieg "so schnell wie möglich deutlich unter 1,5 Grad gesenkt werden", forderte James Kirkham von der Internationalen Kryosphären-Klima-Initiative (ICCI), einer der Hauptautoren des Berichts. Je höher und je länger die 1,5-Grad-Grenze überschritten werde, desto verheerender seien die Folgen.

Quelle: ntv.de, AFP

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