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Hamburg & Schleswig-Holstein250.000 Euro Schaden nach Unfall am Bahnübergang

04.11.2026, 11:29 Uhr
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Bei einem Zusammenstoß an einem unbeschrankten Bahnübergang im Kreis Pinneberg wurden am Dienstag mehrere Menschen verletzt. Ein Gutachter soll nun die Ursache klären. Wie geht es den Verletzten?

Klein Offenseth-Sparrieshoop (dpa/lno) - Bei der Kollision eines Zuges mit einem Kleintransporter auf der AKN-Strecke zwischen Klein Offenseth-Sparrieshoop und Elmshorn am Dienstag ist nach Polizeiangaben mindestens 250.000 Euro Sachschaden entstanden. Dabei wurden der 48 Jahre alte Fahrer und 5 der 64 Fahrgäste in dem Zug verletzt, wie die Polizei nun berichtete. Zunächst war von vier leicht verletzten Fahrgästen berichtet worden.

Der Kastenwagen soll auf den Bahnübergang gefahren sein, obwohl sich die Bahn aus Richtung Elmshorn näherte, wie die Polizei berichte. Der Zug erfasste den Wagen anschließend auf der Beifahrerseite. Einsatzkräfte befreiten den Fahrer des Transporters. Ein Rettungswagen brachte den Schwerverletzten in ein Krankenhaus. Er ist mittlerweile außer Lebensgefahr. Die 57 Jahre alte Lokführerin blieb unverletzt.

Nicht der erste Unfall am Bahnübergang

Ein Gutachter soll die Unfallursache klären. Die AKN Eisenbahn GmbH hatte am Dienstag vorübergehend einen Schienenersatzverkehr zwischen Elmshorn und Sparrieshoop eingerichtet. Am Dienstag gegen 16.16 Uhr wurde die Strecke wieder freigegeben.

Der Unfall geschah an einem unbeschrankten Bahnübergang, an dem sich bereits am 12. Januar eine Kollision zwischen einem Zug und einem Transporter ereignet hatte. Dabei war der Transporterfahrer nach Polizeiangaben leicht verletzt worden. Zuvor war am 11. November vergangenen Jahres ein Auto mit einem Zug in Klein Offenseth-Sparrieshoop zusammengestoßen. Damals war der Beifahrer des Autos laut Polizei leicht verletzt worden.

Quelle: dpa

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